Sisal, Kokos, Seegras und reine Bio-Schurwolle.

Ein Teppichboden aus Sisal besteht zu 100 Prozent aus natürlichen Rohstoffen. Dank der sehr fest gearbeiteten Rippenstruktur des Sisals erscheint der Boden optisch einmalig schön. Es gibt neben völlig naturbelassenen und unbehandelten Böden auch eingefärbte Sisal-Beläge. Gewonnen wird der Naturstoff Sisal aus den Blättern der Sisalagave. Die ersten Blätter können in aller Regel nach einem Wachstumszeitraum von rund vier Jahren geerntet werden.

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Einzigartige Optik durch Sisal

Einzigartige Optik durch Sisal
Einzigartige Optik durch Sisal

Ein Teppichboden aus Sisal besteht zu 100 Prozent aus natürlichen Rohstoffen. Dank der sehr fest gearbeiteten Rippenstruktur des Sisals erscheint der Boden optisch einmalig schön. Es gibt neben völlig naturbelassenen und unbehandelten Böden auch eingefärbte Sisal-Beläge. Gewonnen wird der Naturstoff Sisal aus den Blättern der Sisalagave. Die ersten Blätter können in aller Regel nach einem Wachstumszeitraum von rund vier Jahren geerntet werden. Die eingebrachten Blätter werden dann mit Hilfe einer hierfür geeigneten Maschine geschält. Anschließend kommt das Fruchtfleisch zur Auspressung, und wird mit Wasser gespült. Was letztendlich übrig bleibt ist eine Sisalfaser von fast weißer Färbung. Diese Faser muss noch getrocknet und nach dem erfolgreichen Trocknungsvorgang mit einer Bürstmaschine gereinigt werden. Die aus der Sisalagave auf diese Art und Weise gewonnenen Blattfasern verfügen über eine Länge von rund 100 Zentimetern. Sie überzeugen durch ihre besondere Reißfestigkeit und lassen sich zudem gut einfärben. Zu den wichtigsten Erzeugerländern zählen unter anderem Brasilien, Kenia und Mexiko. In der Hauptsache werden die gewonnenen Sisalfasern per Maschinen gesponnen. Zudem ist Sisal hygroskopisch. Wird Sisal beispielsweise mit Kokos kombiniert, ist eine höchste Stabilität in der Qualität gewährleistet. Sisal verfügt – ähnlich wie dies beim Kokos der Fall ist – über ein sehr guten Wärmedämmverhalten. Damit ist Sisal auch wesentlich schwieriger entflammbar. Unter normalen Bedingungen ist keine elektrostatische Aufladung zu befürchten. Die Sisalfaser kann auf natürlichem Wege entsorgt werden, da sie leicht verrottbar ist. Einzelne Farbabweichungen können vorkommen, sie sind naturbedingt.

Worauf bei Bodenbelägen aus Sisal zu achten ist

Bodenbeläge aus Sisal können ihre Dimension auf Grund von Schwankungen betreffend dem Einfluss von Feuchtigkeit und Temperaturunterschieden verändern. Naturböden aus Sisal schrumpfen durch die Aufnahme von Feuchtigkeit und dehnen sich bei eintretender Trockenheit aus. Aus diesen Gründen ist es empfehlenswert die Sisalbodenbeläge vor dem endgültigen Verlegen etwa 24 Stunden im ausgerollten Zustand im Raum aufzubewahren. Dann können die Bodenbeläge sich dem herrschenden Raumklima perfekt anpassen. Der erstmalige Zuschnitt sollte zunächst in der Art geschehen, dass bei jeder einzelnen Bahn etwa zwei Prozent zusätzlich dazu gegeben werden. Der Unterboden sollte auf jeden Fall stets sauber, immer trocken und ohne Risse sein. Darüber hinaus muss der Unterboden druck- und zugfest nach VOB-DIN 18365 sein. Wird der Sisalboden bei einer vorhandenen Fußbodenheizung verwendet, so muss diese wenigstens 24 Stunden, bevor mit der Verlegung des Sisalbodenbelags begonnen wird, abgestellt werden. Die ideale Lösung für Bodenbeläge aus reinem Sisal besteht in einem vollflächigem Verkleben derselben. Bei der Auswahl des Klebstoffs ist auf die Empfehlungen der Kleberhersteller zu achten. Es ist auf Kleber, die stark wasserhaltig sind, zu verzichten. Vor der Raummöblierung muss der Kleber abgebunden sein. Wird noch feuchter Kleber beispielsweise durch Folien abgedeckt können sich Wellen bilden oder es können Schrumpfungen auftreten. Die Webkanten bei Panama-Webarten der einzelnen Bahnen sollten nicht beschnitten werden. Boucle Webarten hingegen können beschnitten werden. Um Schnittkanten an der Wand gegen ein Ausfransen zu schützen, werden Sockelleisten und an Türen Abdeckschienen angebracht. Insofern einzelnen Schnittkanten nicht abgedeckt werden können, sollten diese unbedingt mit transparentem Leim bestrichen werden. Sowie dieser Leim austrocknet und verhärtet, kommt es zur Verhinderung einer Ausfransung.
   
Es kann auch auf ein Spannen und Nageln der Sisalbodenbeläge zurückgegriffen werden. Hierbei werden bei der Verarbeitung von mehreren Bahnen dieselben zusammengenäht. Die Webkanten werden nicht abgeschnitten. Mit Hilfe einer Dreikantnadel und einem in der Farbe passenden Faden werden circa 10 Stiche auf 10 Zentimeter gemacht. Es kann auch eine Krummnadel hierfür verwendet werden. Nach ungefähr 20 cm muss abgeknotet werden, um ein Aufgehen der Naht zu verhindern. Unter einer leichten Spannung werden die Nagelleisten eingehängt.

Pflegeanleitung PDF (für Teppichböden und Teppiche aus Naturfasern)

 

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